Wir entwickeln Applikationen und Systeme für das Internet und auch solche, die damit nichts oder nur am Rande zu tun haben. Für diese, unsere Website konzentrieren wir uns auf Entwicklungsarbeit für das Internet. Das können Informationen aus dem World Wide Web sein, oder Applikationen, die niemand in der Welt da draußen wahrnimmt. Davon gibt es mehr, als man glauben möchte. Das Back-End eines Webshops kann wesentlich aufwändiger sein als der Shop selbst. Scheinbar simple, unspektakuläre Websites können von komplexen Redaktionssystemen gesteuert werden, die vor nicht allzulanger Zeit nur auf Supercomputern gelaufen wären.

Was früher Supercomputer hieß und nur für Wenige erschwinglich war, steht heute in Unternehmen und bei Providern. Die Programmiertechniken sind hoch entwickelt. Es gibt Unmengen von Vollzeit-Programmierern, die neue Applikationen als Fertigware in schnellem Rhythmus auf den Markt bringen. Schlagworte wie Web 2.0 wurden gerne angenommen, auch wenn ein solches Produkt gar nicht existiert und von Fachleuten schon bei der Einführung des Namens mit ironischem Augenzwinkern kommentiert wurde: »Web 2.0? Das gibt es wirklich?«

Es gab kein Web 1, kein Web 2, und es wird auch kein Web 3 geben. Es gibt nur aufgemotzte Software. Wir sitzen weiterhin vor unseren alten, jetzt frisch lackierten Webbrowsern und spielen mit denselben Servern Ping-Pong. Ich drück' und du sagst etwas. Du sagst nichts? Oje, das Web 2.0 ist kaputt. Es ist natürlich nicht kaputt. Kann es gar nicht sein, weil es nicht existiert. »Es ist schnell,« meinen die Halbwissenden, »man muss nicht alles vom Server laden!« Aha. Woher kommen dann die Inhalte? Bringt sie die Post, oder flitzen sie durch ein noch unentdecktes Wurmloch?

Bleiben wir in der Realität: Wenn Ihnen eine Website auf Mausklick sofort antwortet, hat sie Sie angeschwindelt, denn sie musste alles beim ersten Aufruf laden. Daher müssen sie warten, egal ob Sie diese Informationen benötigen oder nicht. Die Zeitersparnis durch nicht mehr notwendige Einzelaufrufe wird zum Teil durch den Transport größerer Datenmengen verbraucht. Auf eine durchschnittliche Website warten Sie heute länger, dafür ist sie angenehmer zu bedienen. Das macht schon Sinn, ist aber kein technologischer Durchbruch.

 

Schnellerer Datenfluss, langsamere Websites ...
Da stimmt doch etwas nicht ...

Die schnell fortschreitende Technik ist eine Herausforderung für Programmierer und die müssen gut aufpassen, dass sie sich nicht selbst zwischen all den Gerüchten und wunderbaren Möglichkeiten verirren. Ist Ihnen schon aufgefallen, dass viele der jüngsten Websites trotz der vielfachen Leistungsfähigkeit von Hardware und Software kaum schneller sind als vor fünf Jahren, manchmal sogar fühlbar langsamer? Dass ein Unternehmen seine neue Website vollmundig ankündigt und in dieser dann weniger Information schwerer zu finden ist und langsamer als früher geliefert wird? Dass konzeptionelle und funktionelle Fehler in Websites mittlerweile an der Tagesordnung sind? Wozu das bunte Klickspiel, und warum lassen sich Unternehmen so bereitwillig einen Anstrich von Social Media verpassen, obwohl die wenigsten soziales Sendungsbewußtsein auf ihre Fahnen heften, sondern lieber Produkte, Kompetenz und Image verkaufen möchten?

Die Antwort ist einfach: Man will modern sein und nicht einen Monat nach dem Launch der neuen Website darüber diskutieren, warum sie nicht am Puls der Zeit ist. Dieser Puls der Zeit kommt aber nicht von Ihnen, er entspringt nicht den Ideen von Konzeptionisten, nicht der Unternehmenskultur und selten Ihren Bedürfnissen. Der so genannte Puls der Zeit wird von den Software-Herstellern gemacht. Denen ist Ihr Unternehmen schnurzegal, die wollen verkaufen, und es ist denen auch egal, dass die Websites einander immer ähnlicher werden, solange sie die Software dafür liefern dürfen.

Wir werden nun nicht den Lauf der Welt verändern und auch nicht behaupten, dass alles schlecht sei, was neu ist. Das wäre so falsch wie das Gegenteil davon. Aber wir wollen Sie anregen, sich über die Entwicklung Gedanken zu machen. Anregen, ihre eigene Position zu finden, statt sich einen Baukasten mit individuellem Touch verkaufen zu lassen. Auch bei uns laufen Content Management Systeme unterschiedlicher Größenordnung. Auch wir verwenden Fertigprodukte, erwerben Werkzeuge und passen unsere Technik den heutigen Gegebenheiten an. Aber wir machen das nicht blind. Wir überlegen, was davon für einen Kunden wirklich brauchbar ist, was er gerne hätte oder haben sollte, was bloß Ballast wäre und was eventuell sogar gegen seine Interessen stehen würde.

 

Wie macht man es besser, ohne Informatik studieren zu müssen?

Ein Informatikstudium würde Ihnen nicht helfen. Sehen Sie das Web als Träger Ihrer Kommunikation und überlegen Sie, wie Sie oder Ihr Unternehmen mit der Welt kommunizieren wollen. Wenn Sie sich über die Entwicklung einer Website Gedanken machen, laden wir Sie gerne zu einer Diskussionsrunde ein, um gemeinsam herauszufinden, wo Ihre Bedürfnisse tatsächlich liegen. Dabei geht es weder um Technik, noch darum, sich von der Konkurrenz abzusetzen. Es geht einzig und allein um Gedanken, Visionen und Möglichkeiten. Das Ziel ist, Ihre Botschaft im Internet möglichst passend und effektiv Ihrer Zielgruppe zu präsentieren. Dazu brauchen Sie kein Layout und keinen Techniker. Dafür brauchen Sie einen Partner, der die Zusammenhänge sieht, und als solcher bieten wir uns an.