Für Web, Email und Druckerzeugnisse bieten wir Lektorat und Korrektur in vier Variationen an: Für Einzelaktionen, projektbezogen, pauschal, oder als begleitende Institution.

 

Wozu braucht man das alles im Web?

Im Idealfall ist der Text einer gesamten Website vom ersten Buchstaben der Homepage bis zum letzten Punkt des seltensten Dialogfensters fehlerfrei. Für den Text von mittleren und kleinen Websites werden aber selten Fachleute engagiert. Der Text wird selbst geschrieben oder man lässt jemanden aus dem näheren Umfeld schreiben, dem man das zutraut. Das ist grundsätzlich nicht schlecht, aber es fehlt die Routine und dementsprechend hoch ist die Fehlerquote.

Wir reden hier nicht über ein paar Zeilen, sondern über die Menge an Text, die in einer informativen Website enthalten ist. Ab einer gewissen Größenordnung kann man die Fehlerbehebung nicht mehr dem Zufall und der Tagesverfassung überlassen. Man braucht ein verlässliches System.

 

Wie gut sind Korrekturprogramme?

Moderne Korrekturprogramme sind nach allgemeiner Meinung sehr gut. Aber wir sind hier in der Profi-Abteilung, wenn es Fakten gibt, wollen wir sie kennen. Überprüfen wir kurz: kennen Sie die Fehlersicherheit ihres Programmes? 98% wären schon ordentlich. Sagen wir, das Programm schafft 99%, womit ein Prozent der Fehler unerkannt bleibt. Eine DIN A4 Seite berechnet man im Schnitt mit 2.000 Zeichen. Ein Prozent davon sind 20 Fehler pro Seite. Das ist eine respektable Menge, mit 20 Fehlern pro Seite bekommen Sie keinen Job als Schreibkraft. In der Praxis sieht es nicht so schlimm aus, Sie schreiben ja nicht die ganze Seite mit Fehlern voll. Aber die Rechnung gibt doch zu denken, denn warum sollte ein Programm mit einer Fehlerquote von 1 Prozent genau jene Fehler erwischen, die Sie gemacht haben? Wir haben die Lösung: Sie müssen die richtigen Fehler machen.

 

Bei Ihnen lesen den Text immer mehrere Leute.

Wenn das funktioniert, bleiben Sie dabei. Aber wechseln Sie nie die Gruppe Ihrer Korrekturleser, denn wenn Sie auf diese Art Null Fehler erreichen, haben sie Glück. Mehr Leute sehen nicht mehr, es steht immer dasselbe dort. Mehr Leute haben unterschiedliches Interesse an unterschiedlichen Wörtern und nur diese sehen sie kritisch. Im Verlagswesen werden auch umfangreiche belletristische Werke nur von einem oder zwei Korrektoren gelesen und in solchen Büchern findet man kaum Fehler. Das Korrekturlesen ist eine erlernbare Technik. Der Korrektor orientiert sich an Wortbildern, die er mit stoischer Ruhe und höchster Konzentration erfasst und auf Richtigkeit überprüft. Das ist ein harter Job. Niemand hat bei großen Textmengen und einem praktisch fertigen Werk die Zeit, zur Sicherheit mehrmals zu lesen. Es gibt einen Durchgang, danach werden nur noch die durchgeführten Korrekturen geprüft und das wars.

 

Muss man für die Korrektur Zeit einplanen und wieviel?

Noch vor einigen Jahren gab es im Schriftsatz, genauer gesagt im Mengensatz, eine Faustregel für die Zeiteinteilung. Ein Drittel Satz, ein Drittel Korrekturlesen, ein Drittel Korrigieren und Endkontrolle. Bei professionellen, schnellen Setzern brauchte man also für die gesamte Korrekturarbeit doppelt so viel Zeit wie für den Satz des gesamten Werkes!

Auch wenn sich die Produktionstechniken geändert haben, stellt die Fehlerkorrektur sowohl zeitmäßig als auch von der Qualifikation des Personals her einen bemerkenswerten Aufwand dar. Im Web haben wir einen Vorteil: Wir können ein paar Fehler riskieren, da sich diese später beseitigen lassen. Bei Gedrucktem haben wir diese Möglichkeit nicht.

 

Braucht man für die Erfassung großer Textmengen eine spezielle Schulung, um besonders schnell zu sein?

In Verlagen gibt es kaum noch reine Texterfassung, die Texte der Autoren und Redakteure werden direkt verwendet. Die Zeit für die Eingabe spielt so keine nennenswerte Rolle, weil sie gleichzeitig mit der Textentwicklung passiert. Bei externer Erfassung über Tele-Arbeitsplätze und Heimarbeit wiederum ist die tatsächlich aufgewendete Zeit nicht immer exakt nachvollziehbar und wenn auf Pauschale gearbeitet wird, interessiert den Auftraggeber nur die Fehlerquote, da sich die Korrektur als Mehraufwand bemerkbar macht.

Wenn Sie große Textmengen im Haus erfassen, setzen Sie vorzugsweise Personen mit einer möglichst geringen Fehlerquote ein. Auch wenn diese langsam schreiben, erreichen sie wegen der kürzeren Korrekturzeiten einen höheren Durchsatz bei geringerer Stressbelastung.

 

Korrektor, Lektor, wer macht was?

Ein Verlagslektor (lateinisch lector: Leser), meist nur Lektor genannt, ist ein in der Verlagsbranche tätiger Mitarbeiter zur Auswahl, Korrektur und Bewertung von Manuskripten.
Quelle: Wikipedia

Ein Korrektor (lat. corrector "Verbesserer") ist eine Person, die Zeitungs- oder Buchseiten vor der Drucklegung hinsichtlich Rechtschreibung, Grammatik, Typografie, Stil und sachlicher Richtigkeit (jedoch nicht inhaltlich) überprüft und gefundene Fehler korrigiert.

Der Beruf des Korrektors ist heute beinahe ausgestorben, vor allem im Zeitungsbereich; seine Aufgaben werden einerseits von Rechtschreibprogrammen auf dem Computer und andererseits von Lektoren übernommen ...
Quelle: Wikipedia

Damit ist das Wichtigste gesagt.

 

Muss ich bei Ostry für die Korrektur extra bezahlen?

Wenn Sie bei uns eine Website in Auftrag geben, machen wir im Rahmen des »fair use« die Korrekturen automatisch mit. Wir korrigieren ohne zu meckern, was in einem Webseiten-Text von durchschnittlichem Umfang offensichtlich falsch ist. Nicht dazu gehören größere Textmengen, deren Korrektur wird separat verrechnet. Aber da gibt es nie Probleme, denn wenn wir sehen, dass die Korrekturen den üblichen Rahmen sprengen würden, machen wir Sie darauf aufmerksam und finden sicher eine Lösung.

 

Meine Texte sind fehlerlos. Wird die Website billiger?

Nein. Erstens gibt es fast keine fehlerlosen Texte und wir haben auch selbst noch keine produziert, zweitens können bei der Verarbeitung des Textes Fehler entstehen, er kann wegen technischer Ursachen verändert werden. Wir müssen Korrekturlesen.